Vernebelt

Vernebelt

Lieber Gott!

Manchmal sehe ich alles „wie im Nebel“ – nicht nur in dieser Jahreszeit, sondern auch in meinem Alltag. Ich weiß nicht, wo es langgeht; ich sehe meinen Weg nicht… Ich sehe kaum die Hand vor meinen Augen. Es ist eben mehr, als keinen Dunst zu haben!

Im gewissen Sinne bin ich „geistig umnachtet“! Mein Verstand ist „wie vernebelt“ – und mein Herz irgendwie auch!

Doch dann gehe ich ihn … den ersten Schritt; ich gehe ihn im Glauben, dass du mich führst und leitest. 

Aus dem blinden Vertrauen heraus erkenne ich dann den nächsten Schritt. Es ist ein Wagnis in dem Augenblick, im Jetzt. 

Ich bin ganz unsicher, tappe mich ein Stück im Dunkeln voran. Doch mir wird klar: Je mehr Schritte ich wage, desto mehr erkenne ich den Weg, meinen Weg. 

Ja, und irgendwann bricht sich das Licht, die Sonne wieder Bahn. Jetzt wird mir – besonnen – sonnenklar, dass es eine gute Strecke ist, die du mich führst … und wenn ich zurücksehe, merke ich, wie „Gutes und Barmherzigkeit“ mir gefolgt sind – und das sogar „mein Leben lang“. (nach Psalm 23,6) Und – du warst auch immer bei mir! Dafür danke ich dir, mein Gott!

Wie „benebelt“ ich doch war…?!

Jana Schumacher

Ich bin Jana Schumacher und lebe in Rostock - an der Ostsee... Ich liebe das Meer; und ich liebe das Mehr, das Jesus Christus mir mehr und mehr ins Herz gibt: Himmel im Herzen!