Ich heiße Jana Schumacher, bin fast ein halbes Jahrhundert alt und begeisterte Christin. Durch die Liebe Jesu Christi lebe ich also schon hier auf Erden mit dem „Himmel im Herzen“!

   Über diesen Himmel schreibe ich leidenschaftlich gern: Gedichte, Andachten, Predigten und, und, und. 

  Man nennt mich: Autorin. Und nachfolgend möchte ich Ihnen erzählen, wie alles anfing und was meine Vision ist. 

   Denn ich lebe nicht vom Schreiben, aber ich lebe für das Schreiben!

Mein erster Vierzeiler

Nach einem Umzug habe ich ihn tatsächlich wiedergefunden: meinen ersten Vierzeiler, den ich mit sieben oder acht Jahren geschrieben habe. Ich finde, er spricht Bände, was eine kleine Kinderseele fühlen kann:

 

„Ich liebe sehr den Sonnenschein

und laß ihn in mein Herz hinein,

auch wenn es drinnen finster ist,

 weil mich die ganze Welt vergißt.“

 

 

Ehrlich gesagt: Ich hatte auch schon manches erlebt, was ich nicht verstand. In meiner Biografie „Nicht auf den Kopf gefallen, oder?!“erzähle ich mehr darüber…

   Für mich zeigt dieses Gedicht zudem, dass ich mich gern mit Buchstaben beschäftigte, seitdem ich sie kannte. Das Schreiben war schon ganz früh ein Teil von mir. 

Meine erste Biografie...

Meine erste Biografie habe ich mit 15 (Jahren) geschrieben. Sie ist tatsächlich dicker als „Nicht auf den Kopf gefallen, oder?!“.

   Da ich nie Freunde mit nach Hause bringen durfte, wurde das Schreiben früh zu meinem Hobby. Ich notierte alles, was ich erlebte, was ich dachte und fühlte. Und so freundete ich mich mehr und mehr mit den Buchstaben an…

   Ich bin unendlich froh und dankbar, dass diese und drei weitere „Vorläufer“ meiner Lebensgeschichte nicht verloren gegangen sind. Denn da ich ein Mensch bin, der das Negative sehr schnell vergisst, durfte ich immer wieder einmal nachblättern, was vormals passiert ist. Nur so konnte ich dem Neufeld Verlag mein „Endprodukt“ anbieten, das im Januar 2019 erschienen ist…

Ein Gedicht: meine ersten Sprechversuche

Zum Ende der Schulzeit bat mich mein Deutschlehrer, auf einer Lehrerkonferenz den „Erlkönig“ von Johann Wolfgang von Goethe zu rezitieren. Ich zierte mich ein wenig und redete mich mit meiner Sprachbehinderung heraus, was für ihn allerdings kein Argument war. „Du hast eine Sprechbehinderung, Jana, aber eine Sprachbehinderung ganz sicher nicht! Mit Sprache kannst du nämlich umgehen!“, meinte er. 

   Diese Worte klingen bis heute in meinen Ohren nach. Natürlich sagte ich die Ballade auf, und alle TeilnehmerInnen der Veranstaltung konnten mich verstehen.

   Am meisten hatte allerdings ich verstanden, was mir zuvor verständlich gemacht worden war…

Das erste Mal in einer Zeitung

Nach meinem Schulabschluss habe ich eine Lehre zur Finanzbearbeiterin absolviert. Und wenig später fand ich zum Glauben an Jesus Christus. Ich war nicht nur lebenshungrig, sondern auch wissensdurstig, sodass ich im September 1994 auf die Bibelschule nach Berlin Wannsee ging. Dort lernte ich eine Menge über Gott, über das Zusammenleben mit anderen Christen – und ich lernte mich selbst besser kennen.

   Im Rahmen „dieser Schulzeit“ durften wir eine umfassende Hausarbeit über ein Thema schreiben, das sich jede(r) aussuchen durfte. Ich entschied mich, mich mit dem Buch Hiob länger zu beschäftigen, um dem Sinn des Leidens ein wenig mehr auf die Spur zu kommen.

   Meine Ausarbeitung fand bei meinen Dozenten so hohen Anklang, dass sie dafür sorgten, meine Gedanken und Entdeckungen aus dem biblischen Buch in einem „Materialheft für Gemeindejugendarbeit ‚by‘“ publizieren zu lassen.

   Vor 25 Jahren durfte ich also zum ersten Mal für eine Zeitung etwas schreiben. Die noch junge Jana war darauf „stolz wie Oskar“.

Wer an der Bibelarbeit interessiert ist, kann sie gern nachlesen

Eine Klasse für sich, bei ihm in die Schule zu gehen

Ich habe unheimlich viel auf der Bibelschule lernen dürfen. Die drei LeiterInnen Thomas Bloedorn, Christiane Geisser und Andrea Bogdan prägten meine acht „MitschülerInnen“ und mich sehr. Doch – darüberhinaus werde ich den Unterricht bei dem bekannten Gastreferenten (Pastor, Autor, Songwriter, Journalisten…) Andreas Malessa niemals wieder vergessen. Er kam extra nach Berlin Wannsee, um uns eine Menge über „Richtiges Schreiben – Richtiges Reden“ beizubringen.

   Während wir unter „seiner Regie“ eine Geschichte schreiben mussten, in der wir – mitunter – einen spannenden „Aufmacher“ sowie einen „Abschlusssatz“ für unser gewähltes Thema entwickeln sollten, der „den Leser berührt“, erfuhren wir eine Menge aus seinem großen Erfahrungsschatz. Dann sollten wir mit ihm auch noch eine Radio-Andacht aufzeichnen. Aber ich wehrte mich dagegen. „Für kein Geld der Welt gehe ich in ein Aufnahmestudio!“, sagte ich vehement, wobei ich mich mit meiner Sprechbehinderung herausredete.

    „Jana, ich kaufe dir ab, dass du Angst hast – und Schamgefühle!“, entgegnete Andreas Malessa einfühlsam. „Aber wenn du dich den Herausforderungen nicht stellst, wirst du irgendwann einen hohen Preis dafür bezahlen: Du lässt deine Talente verkümmern und wirst unglücklich!“ Noch konnte er mich nicht überzeugen; ich traute mich einfach nicht, in ein Mikrofon zu sprechen.

   Unser Gastlehrer akzeptierte meine Entscheidung und gab mir stattdessen eine andere Aufgabe. Ich sollte mir die Geschichte des blinden Bettlers Bartimäus vornehmen und in Worte fassen, wie er sich vor der Begebenheit in Markus 10 wohl gefühlt haben musste und wie sein Leben vielleicht verlief, nachdem er von Jesus Christus geheilt worden war. „Textverfremdung nennt man das…“, erklärte er mir. 

   In fünf langen Seiten ließ ich meiner Fantasie freien Lauf. Es machte mir Freude, mich in die Person hineinzuversetzen und sie lebendig werden zu lassen, indem ich ihr Umfeld beleuchtete, ihr eine Stimme verlieh… Auf einmal bekam Bartimäus ein Gesicht, und ich sah die Welt mit seinen Augen. Mein eigener Horizont erweiterte sich. Und ich bemerkte wieder einmal, dass das Schreiben für mich so manche dunkle Wolke am Himmel vertrieb.

   Während Andreas Malessa hinterher meine Ausarbeitung las, schmunzelte er. „Nicht schlecht…“ Und dann sagte er Folgendes zu mir: „Du solltest das Schreiben ausbauen. Versuche dabei, Worte in Bilder zu malen, damit beim Leser Kino im Kopf entsteht. Und – schaffe dir einen Wiedererkennungswert. Ich möchte künftig mehr von dir sehen…“   

   Die Einschätzung des bekannten Wortakrobaten bewegte mich dazu, mit seinen Hinweisen und liebevollen Lektionen meine Gabe auszudehnen… 

Auf Kurs gebracht - Der Pausensnack

Es kam, wie es kommen musste: Die Zeit auf der Bibelschule ging zu Ende, und ich kehrte nach Rostock zurück. In meiner Heimatgemeinde begann zeitgleich, ein „neuer“ Pastor zu arbeiten. Volkmar Glöckner war und ist ein begnadeter Redner, dem ich gern zuhörte, wenn er predigte. Ehrlich gesagt: Manchmal achtete ich mehr auf seine Wortspielereien als auf den Inhalt der Verkündigung. „So möchte ich schreiben können…“, dachte ich insgeheim. Und so übte ich mich ganz langsam, die deutsche Sprache zu pointieren. 

   Nicht lange nach meiner Rückkehr fragte mich „mein neuer Hirte“, ob ich mit ihm zusammen einen Grundkurs des Glaubens aufbauen und anbieten würde. So könnten Menschen, die auf der Suche nach Gott wären, oft genug von ihm gefunden werden. Ich war hellauf begeistert. 

   An jeweils acht Montagabenden trafen wir uns mit verschiedensten Leuten, um mit ihnen „über Gott und seine Welt“ zu sprechen. Manchmal führten wir drei Kurse pro Jahr durch und besprachen mit ihnen solche Themen wie:

   „Wozu leben wir?“,

   „Was ist Glaube?“, 

   „Wer ist Gott-Vater?“, 

   „Was tat Jesus Christus?“, 

   „Wer ist der Heilige Geist?“, 

   „Was können wir hinter uns lassen?“,
   „Worauf hoffen wir?“,

   „Wie werden wir Jünger?“.

   Für mich war es selbst bereichernd, mich mit fragenden und suchenden Menschen auszutauschen. Mein eigener Glaube veränderte sich. Er wuchs, sodass ich irgendwann immer mehr den Eindruck gewann, den KursteilnehmerInnen etwas anzubieten, wenn wir uns gerade nicht trafen und sie wieder auf sich gestellt waren. Etwas „für den kleinen Hunger zwischendurch“ musste entstehen. Also fing ich an, sieben Andachten zum Thema „Wozu lebe ich?“ zu schreiben. 

   Diejenige, die am meisten davon profitierte, war ich, weil ich mich noch intensiver mit der Materie beschäftigen durfte.

   Nach und nach nahm ich auch mir die anderen Themen vor. Doch – als ich die Hälfte zu Papier gebracht hatte, stellten Volkmar Glöckner und ich die Idee den Kursteilnehmern vor. Die Andachten vertieften ihren Glauben, sorgten für  intensiveren Gesprächsstoff während unserer Treffen und verdeutlichten den Einzelnen noch manches mehr. Mich ermutigte die Resonanz, weiter zu schreiben, sodass er eines Tages schwarz auf weiß vor uns lag: „Der Pausensnack“ – mein erstes Buch, welches ich im Selbstverlag drucken ließ und recht schnell vergriffen war!

Eine "rätselhafte" Entstehung

Über 13 Jahre leiteten Volkmar Glöckner und ich unseren „Grundkurs des Glaubens“. Wir waren ein eingespieltes Team und haben vielen Menschen etwas von der Liebe Gottes erzählen dürfen. Aber dann wechselte „mein Pastor“ die Stelle, und meine Aufgabe wurde eingestellt.

   Im April 2013 fragte mich dann eine Freundin, ob ich nicht mithelfen möchte, den Gemeindebrief zu gestalten – eine Zeitung, die alle zwei Monate über die neuesten Nachrichten und Veranstaltungen in unserer Kirche und „ihrer Welt“ berichtete. Ich sagte zu. Von nun an war ich dafür verantwortlich, die einzelnen Artikel zu korrigieren und für Gedankenanstöße zu sorgen.

   Damals gab es schon eine Seite mit Rätseln für Kinder. Und ich dachte mir: „Was für die Kleinen gut ist, kann für die Großen auch nicht schlecht sein!“ Also suchte ich überall nach Vorlagen für biblische Rätsel. Aber weder in Buchhandlungen noch im Internet wurde ich so richtig fündig.

   Nun entwickelte ich eigene Rätsel. Die Ideen gingen mir nicht aus, und bald hatte ich mir mehr als achtzig verschiedene Rätseltypen ausgedacht – weit mehr, als wir für den Gemeindebrief jemals brauchten. 

   Ich sammelte fortan die Rätsel, dachte mir noch für jede Lösung ein Wortspiel aus und ordnete sie – mit den Bibelversen – nach Jahreszeiten, nach Feiertagen und Themen. Und so entstand mein Buch „RÄTSELANDACHTEN“, das tatsächlich vom BRUNNEN Verlag publiziert wurde…

Meine Biografie - das Buch meines Lebens

Dass der große BRUNNEN Verlag die „RÄTSELANDACHTEN“ auflegte, machte mich – die kleine Jana Schumacher – fast ein bisschen verlegen. Ich konnte es kaum glauben, als ich die Exemplare in der Hand hielt.

   Doch meine Freude über diese Anerkennung wurde bald getrübt. Denn ich verlor sieben Familienmitglieder in kürzester Zeit und musste somit erleben, dass ich nichts in der Hand hatte. Nicht zuletzt deutete ein Verwandter auf dem Sterbebett an, warum ich seit Jahren spastisch gelähmt war. Die Offenbarung legte mich völlig lahm… 

   Noch einmal – ein letztes Mal – schrieb ich meine Biografie auf. Mit vielen Tränen und einem schweren Herzen ging es mir diesmal ganz leicht von der Hand. Und dabei hatte ich nicht im Traum daran gedacht, dass sich ein Verlag für meine Geschichte interessieren könnte. Doch er tat es: der NEUFELD Verlag! Und so brachte er im Januar 2019 meine Biografie „Nicht auf den Kopf gefallen, oder?!“ – für alle Menschen sichtbar – auf den Markt, wofür ich sehr froh und dankbar bin!

Eine Auskunft über die Pläne meiner Zukunft

Ja, ich hatte das große Vorrecht, dass sich großartige Verlage jeweils für ein Werk von mir interessierten. Das macht mich froh und dankbar. Denn dieses Glück hatte ich gar nicht gesucht; es hatte mich jedoch gefunden!

   Ich wurde dadurch so reich beschenkt, dass ich von nun an meine Begabung in einer anderen Form verschenken möchte. Künftig möchte ich meine Gedanken mit Ihnen, liebe Leser und Leserinnen, auf dieser Homepage und auf Facebook teilen. Denn das Lesen in der digitalen Welt erfreut sich immer größerer Beliebtheit.

   Auch weitere Bücher von mir werden erscheinen….

   Sind Sie gespannt?

   Ja?

   Ich bin es auch, denn es ist spannend, vom „Himmel im Herzen“ erzählen zu dürfen!

Dieser Beitrag hat 3 Kommentare

  1. Avatar

    Ich durfte deine Lebensgeschichte schon lesen und bin echt dankbar, das du so eine große Gabe des Schreibens hast und wir alle so einen Einblick in dein wirklich spannendes Leben bekommen haben. Ich hoffe sehr, noch vieles von dir lesen zu können.
    Gottes Segen

  2. Avatar

    Liebe Jana, das alles ist echt sensationell, du bist wirklich ein besonderes Werkzeug unseres Herrn und erlebst eine exclusive Führung und Leitung. Ich bin dankbar, auf dich gestoßen zu sein und freue mich noch auf viele viele Beiträge von dir 👏🌈
    In ♥ licher Verbundenheit 🙏😇👀🤝🙌

  3. Avatar

    Liebe Jana. Deine Biografie war eine bewegende Urlaubslektüre für mich. Konnte gar nicht aufhören zu lesen. Danke das Du uns so ehrlich Anteil gibst.
    Wie auch immer wir auf fb zueinander fanden (das ist mir nämlich ein Rätsel) … ich bin dankbar dich kennen lernen zu dürfen. Sei gesegnet und werde weiter zu Segen für viele!
    Übrigens … heute war bei uns die Lesung im Gottesdienst aus Philipper 3 …

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