Sch-mächtig

Und ist mein Glaube noch so klein, lässt du dich trotzdem auf mich ein:  Du bist „die Kraft“ und „meine Stärke“, versetzt durch mich so manche Berge! Und ist das Leben noch so klein, lässt du dich trotzdem auf mich ein: Denn du bist selbst vom Tod erstanden - Hoffnung wird jetzt nicht zuschanden! Und ist die Liebe noch so klein, lässt du dich trotzdem auf mich ein: Es bleibt…

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Fair-wandeln

Selbst wenn wir alle Mühsal tragenin diesen schweren, dunklen Tagen -lasst uns nicht den Mut verlierenund nicht auf Dauer resignieren,ständig streiken, schimpfen, jammern,uns an düstere Worte klammern. Lasst uns doch „nach oben“ schauenund ganz fest auf Gott vertrauen,der unsre Herzen hier erhellt.Denn er macht uns zum „Licht der Welt“,damit wir für den Nächsten brennen,für ihn leuchten, strahlen können,öfter jetzt ein Licht anzünden,in die Finsternis verkünden,dass es wieder heller wird,weil Jesus uns…

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Himmel im Herzen

Ich mach’ mich auf und komm’ zu dir, lass’ das, was stört, nun hinter mir. Die Sehnsucht hat damit ein Ende; vorüber ist das wirklich Fremde. Längst kamst du, Gott, mir entgegen - mit deiner Liebe, mit dem Segen.   Und weil du mir ganz nahe kommst, sogar in meiner Seele wohnst, sehe ich und kann ich es spüren, wie Himmel und Erde sich berühren. Trotz Grenzen und so mancher…

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Gut durchgeführt

Du bist mein wunderbarer Hirte,der mich bis hierher gnädig führte -auf die saftig grüne Aue,weil ich dich liebe, dir vertraue.Doch auch im dunklen, tiefen Tal- wo ich erleide manche Qual -lässt du mich wirklich nicht im Stich.Du bist mir nahe, tröstest mich.Mein Leben lang gibst du Geleit,und das gibt mir Geborgenheit!

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Anb(i)eten

Ich bin die Wahrheit.Du kannst mich nicht verbiegen -doch du darfst dich selbst belügen. Ich bin der Lebensweg.Ich will dich gern begleiten -doch du musst ihn nicht beschreiten. Ich bin das Licht der Welt.Ich kann dein Herz erhellen -doch du darfst das Dunkel wählen. Ich halte dir das Ganze hin…Vergebung, Rettung, Ewigkeit -biete Liebe, Halt und Sinn,ein Leben voller Kraft, Geleit.Du darfst freiwillig entscheiden:Lebst du von dem Angebotoder wirst du dich beschneidenund wählst…

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AktiVieren

Es ist nicht zu begreifen: Ein Virus lähmt die Welt, will jeden hier angreifen. Das ist die Angst, die quält.    Wir sind jetzt völlig hilflos und haben längst erkannt: Das kleine Leben liegt bloß allein in Gottes Hand.  Indem wir uns besinnen auf das, was wirklich zählt, kann jeder Kraft und Trost gewinnen - bei Gott, der wirklich hält. Nichts ist mehr, wie es war. Die Zeit wird alle…

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Im Einklang sein

Wenn es im Leben nicht mehr klingt, die Seele nur in Moll noch singt, dein Herz jetzt aus dem Takt gerät, dann ist es längst noch nicht zu spät, um nun zu fühlen, was nicht stimmt, was dir die Luft zum Singen nimmt. Bei alledem - vergiss es nie: Du hast die Lebensmelodie, die in dir niemals mehr verstummt, in deinem Innern leise summt. So gib nicht auf, such’ doch…

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Sein, um zu werden

Ich möchte sein; ich will noch werden, solange ich hier bin auf Erden - lebe nicht, um nur zu schmeicheln, Menschen etwas vorzuheucheln, mich durch Werke oder Zeichen mit den andern zu vergleichen, weil ich Gottes Gunst genieße, seine Liebe jetzt erschließe. Gott hat längst um mich geworben, ist für mich am Kreuz gestorben. In ihm bin ich echt - vollwertig. Er ist mir nahe ... gegenwärtig, sodass er meine…

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Geh Fühlen

Ich bin nicht mehr so aufgeschreckt, denn ich hab’ jetzt ganz neu entdeckt: Ich kann viel mehr, als ich heut spür’, sodass ich schon die Angst verlier, ganz klein und ohnmächtig zu sein. Ich lass’ mich neu aufs Leben ein. Es hält viel Schönes noch bereit - trotz mancher großer Traurigkeit. Und außerdem stehst du zu mir. Für deine Liebe dank’ ich dir. Du lässt mich wirklich nie allein. Mir…

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RouTieren

Dem Tausendfüßler fehlt ein Bein, und mancher sagt: „Wie kann das sein? Ein Tier mit solchem Handicap  darf es nicht geben. Es muss weg, entspricht auch gar nicht unsrer Norm, ist ja kaum - wie wir - in Form!“ Der Tausendfüßler ist verletzt, weil sein Dasein stört, ersetzt. Er will doch nur in Frieden leben und jeden Tag sein Bestes geben… So reißt er sich ein Bein stets aus, um…

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Vorübergehen(d)

Im Hier hat alles seine Zeit; auf dieser Welt ist nichts von Dauer. Im Wechsel liegt Beständigkeit. Denn gestern war ich voller Trauer. Ich lag am Boden - tief verletzt, verstand dieses Desaster nicht. Ich war empört, total entsetzt, verlor jedwede Zuversicht. Auch heute bin ich noch betroffen, doch wächst in mir ein Hoffnungsschimmer. Ganz langsam kann ich wieder hoffen: Der Schmerz von jetzt bleibt nicht für immer… Denn morgen…

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(Aus-)Flug

Bist du einmal hingefallen, bleibe nicht am Boden liegen. Höre auf, dich festzukrallen. Du kannst trotzdem wieder fliegen. Stehe auf, suche den Hügel,  sieh nach oben, laufe los! Spanne endlich deine Flügel - schwebe… Das ist grandios! Denn dazu bist du berufen - egal, was dir bisher geschah, wie dich andere einstufen… Ich bin auf ewig für dich da. Erschrecke nicht vor einem Fall.  Niemals lass’ ich dich allein. Ich…

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Aus der Vogelperspektive

Weil ich heut einmal gar nichts tu’, schau’ ich den schlauen Vöglein zu, wie sie mir große Frede bringen - mit ihrem Leben, ihrem Singen, obwohl sie erstmal gar nicht wissen, wo sie Futter suchen müssen. Sie trauen Gott wohl unbekümmert, weil er sich stetig um sie kümmert, und ihnen, was sie brauchen, schenkt - Tag für Tag gern an sie denkt. Ich überlege, komm’ zum Schluss, dass ich mich…

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Mee(h)r vom Leben

Wie das Meer - so ist das Leben. Manchmal sitz' ich nur daneben. Ich kann bloß den Wellen lauschen, lass' mich von der Sicht berauschen. Ich sehe zu, wie manche andern vergnüglich an dem Strand lang wandern. Einer will - mit seinen Füßen - das frische, kühle Nass genießen. Doch - wahres Leben fängt erst an, wenn ich es nicht erwarten kann: schwimmen lerne, baden gehe, Wind und Wellen widerstehe.…

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An(dich)denken

Mein Schatz, du bist mir immer nah, obwohl ich dich noch niemals sah und du zu früh gegangen bist. Im Herzen wirst du sehr vermisst. Und dennoch tröstet es mich heut, dass es dir gut geht - nach dem Leid. Du lebst in einer bessren Welt, in der es dir bestimmt gefällt. Du rennst und lachst - mit Gottes Segen - jetzt ganz gewiss im Garten Eden. Das ist mein…

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Verwunden

Ich verzog heut meine Miene, denn mich stach die kleine Biene mitten auf den Oberarm. Ich merkte gar nicht, dass sie kam. Weiß diese dumme Biene nicht, wenn sie einen Menschen sticht, dass ihr ein böses Unheil droht? Nach kurzer Zeit ist sie dann tot! Nun will ich diese Szene deuten: Wie dem Tierchen geht's uns Leuten. Hab` ich einen nur gestochen und ihm dann das Herz gebrochen,  hätt` auch…

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Scherben-Mehr 

Ich sehe auf das Scherben-Meer und staune über Dich, mein Herr, wie Du es schaffst, dass sich das Licht in dem Zerbrochenen nun bricht und sich der Himmel widerspiegelt… „Das hast Du Dir gut ausgeklügelt!“, denk’ ich bei mir. „Nichts bleibt für immer!“ Es wächst in mir ein Hoffnungsschimmer, dass dieser Schluss ein Anfang wird, was mich ermutigt, mich berührt, sodass ich wieder Gott vertraue und lächelnd in die Zukunft…

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Ein einzigartiges Ma(h)l

Unser Retter und Befreier lädt uns heute alle ein - zu dieser wunderschönen Feier. Er serviert uns Brot und Wein. Alle dürfen schmecken, sehen, wie er uns von Herzen liebt. Auf der Zunge darf zergehen, dass er jede Schuld vergibt. Er lebte, um für uns zu sterben, hat uns vom Tode auferweckt. Wir dürfen seinen Reichtum erben, der im Leben mit ihm steckt. Wir denken an die Peitschenhiebe, an das…

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Sein sein

Ich habe diese Welt gemacht und vorher schon an dich gedacht. In Liebe habe ich dich erwählt und mir dabei auch vorgestellt: Wo du einst wohnst. Und was du magst. Mir war vertraut, was du je sagst. Ich kannte längst schon deinen Namen, bevor die Eltern dich bekamen. Ich kreierte dein Gesicht, Farbe, Größe und Gewicht. Ich zählte auf dem Kopf dein Haar. Schon damals fand ich’s wunderbar!  Bei deinem…

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Umgedreht

Es gibt so manchen Grund zum Fallen und am Boden aufzuprallen - was lahmlegt, die Bewegung raubt, sodass der Glaube auch verstaubt.  Lande ich mal auf dem Bauch, mache ich es mir zum Brauch, mich umzudrehen - auf den Rücken. So kann ich in den Himmel blicken, mich getrost geschlagen geben, wieder aufstehen und erleben, wie Einer mir die Hände reicht und nicht von meiner Seite weicht, mir neue Perspektiven…

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Tief bewegt

Die Hälfte meines Lebens lebte ich vergebens. Ich suchte Halt, Liebe und Schutz. Doch ich fiel tief, lag nur im Schmutz.  Ja, oft hab´ ich Beton berührt und tiefe Wunden dann gespürt. Ich glaubte nicht, ich sei zu retten. Dann kamst du, sprengtest die Ketten.   Nun steh´ ich hier und bin befreit. Mein Herz ist voller Dankbarkeit. Du halfst mir hoch, stelltest mich hin, gabst meinem Leben neuen Sinn.…

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Nicht auf der Strecke (liegen)bleiben

Auf halber Strecke aufzugeben, das ist gar nicht mein Bestreben: Nach dem „Bergab“ gibt’s das „Bergauf“. So ist in dieser Welt der Lauf. Doch manchmal sitz’ ich kurzerhand ganz abgekämpft am Wegesrand: Ich schau’ nach vorn und stöhne nur: „Es ist noch eine schwere Tour, bis ich am großen Ziel ankomme… Ich sehe es nur recht verschwommen!“ Doch irgendwann fällt auch der Blick auf meinen Lebensweg zurück. „Ich hab’ ja …

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End-Spannung

Du bist da, wenn man dich braucht - spürst, was andere Menschen schlaucht. Du packst mit an, hörst ihnen zu. Die Frage bleibt: „Wo bleibst denn du?" Fühlst du dich müde und gestresst, wird es Zeit, dass du loslässt, einen Gang herunterfährst  und auf die innere Stimme hörst, die dir flüstert, was dir fehlt, was dein Herz sucht, was dich beseelt. Wie oft vergessen wir so leicht: Der Nächste wird…

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Zurück zu den Wurzeln

Lange war ich heut im Wald, sah mehr als einen Baum. Doch einer war besonders alt. Erst schätzte ich ihn kaum. Die Wurzeln wachsen tief und fest seit Jahren in den Boden ein.  Doch streckt sich der gesamte Rest weit, hoch bis in den Sonnenschein. Sein Standpunkt ist damit ganz klar. Der Baum kann zu sich stehen. Doch ist er keineswegs nur starr, kann Stürme überstehen. Er atmet für uns…

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Von Wegen

Ich will dir danken für den Sinn, den du, Herr, meinem Leben gibst, auch wenn ich nicht imstande bin, stets zu verstehen, wie du mich liebst. Nicht selten sitze ich im Tal. „Was soll ich hier?“, frag’ ich ganz schon. „Ich bin so müde, leide Qual. Sitzt du denn wirklich auf dem Thron?“ Im Nachhinein wird mir bewusst, der Weg hat mir doch gut getan. Du weißt genau, was du…

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Die Fühler ausstrecken

Die kleine Schnecke hält nicht Schritt, kommt kaum mit unsrem Tempo mit. Nur langsam kriecht sie hier voran - erreicht das Ziel doch irgendwann… Von Wert ist, niemals zu vergessen: Ich muss mich nicht an andern messen!

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Ausstrahlung

Lebst du mit mir vertraut, versöhnt, bist du mit Herrlichkeit gekrönt, bist heilig und mein Ebenbild, mit Liebe, Kraft und Geist erfüllt, Licht der Welt und auch das Salz, Gottes Tempel ebenfalls. Du bist die Magd oder der Knecht, bist reingewaschen und gerecht. Du bist eine neue Kreatur - ob mit, ob ohne Abitur. Ist dir klar - als Freund des Herrn - hab´ ich deine Nähe gern? Du bist…

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Wunder-voll

Du bist eine Kostbarkeit - seit jeher und für allezeit… ob du dich auch dagegen wehrst oder dich noch selbst entehrst, ob du alt bist oder jung - mit ganz viel oder wenig Schwung, ob du in Dur singst oder Moll - für Gott bist du stets wundervoll!  

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Gehalten

Du ruderst nur mit kleiner Kraft - und doch mit großer Leidenschaft. Dennoch bleibt die Angst - vielleicht, dass sie am Ende kaum noch reicht, und dass dein Boot wohl untergeht, dein gutes Werk vom Wind verweht!  Doch sieh auf mich, mein liebes Kind, ich geb´ dir - mächtig - Rückenwind im großen Sturm, der in dir tobt. Vertraue mir: Ich hab's erprobt. Dein Boot halt´ ich in meinen Händen.…

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Wegweisend

Wieder geht ein Weg zu Ende. Chaotisch sind die Umstände. Ich weiß nicht mehr, wieso - wohin, bin verzweifelt, such‘ den Sinn, einen Ausweg, Zuversicht, bis EINER tröstend zu mir spricht: Nicht im Gestern liegt Dein Glück! Sieh nach vorn, schau‘ nicht zurück! Gehe weiter! Bleib‘ nicht stehen! Ich werde immer mit dir gehen und zeige dir den Weg, das Licht, bis der neue Tag anbricht, an dem du längst…

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